LESENSWERT

am 10. März erscheint mit »Dankbarkeiten« der neue Roman von Delphine de Vigan.

Michka, die stets ein unabhängiges Leben geführt hat, muss feststellen, dass sie nicht mehr allein leben kann. Tatsächlich verliert sie nach und nach Wörter, findet die richtigen nicht mehr und ersetzt sie durch ähnlich klingende. Die junge Marie, die als Kind oft von Michka betreut wurde, bringt sie in einem Seniorenheim unter. In hellen Momenten leidet sie unter dem Verlust ihrer Selbständigkeit. Es bleibt das Gefühl, etwas verloren oder versäumt zu haben. Und so bittet sie Marie, eine Suchanzeige nach Menschen aufzugeben, die in Michkas Leben eine alles entscheidende Rolle gespielt haben. Was die alte Frau umtreibt ist, dass sie sich nie bedankt hat für das, was die Gesuchten für sie getan haben …

Delphine de Vigan, geboren 1966, erreichte ihren endgültigen Durchbruch als Schriftstellerin mit dem Roman ›No & ich‹ (2007), für den sie mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International 2008 ausgezeichnet wurde. Ihr Roman ›Nach einer wahren Geschichte‹ (DuMont 2016) stand wochenlang auf der Bestsellerliste in Frankreich und erhielt 2015 den Prix Renaudot. Bei DuMont erschien außerdem 2017 ihr Debütroman ›Tage ohne Hunger‹ und 2018 der Roman ›Loyalitäten‹. Die Autorin lebt mit ihren Kindern in Paris.

Delphine de Vigan wird dieses Jahr auf der Lit.Cologne zu Gast sein.

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