KULT

VIOLET

Tracy Chevalier

(Atlantik)

20 Jahre ist es her, dass Tracy Chevalier ihren Weltbesteller „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ geschrieben hat. Der bewegende und spannende Roman führte uns in das Jahr 1664. Und anders als in der Wirklichkeit, kannte Tracy Chevalier das Mädchen auf dem geheimnisvollen Gemälde von Johannes Vermeer. Chevalier machte sie kurzerhand zu Vermeers Dienstmagd. In Wirklichkeit ist dieses Geheimnis nach wie vor nicht gelüftet. Der neue Roman „Violet“ spielt in England im Jahre 1932. Violet muss über den Verlust ihres Verlobten hinweg kommen und gleichzeitig den vereinnahmenden Fängen ihrer Mutter. Sie trifft auf eine Gruppe junger Frauen, die Stickereien für die Kathedrale anfertigen. Die zwanglosen Freundinnen tun ihr gut, so wie auch der Glöckner Arthur. Sehr romantisch umschreibt Chevalier das Geschehen und baut eine mögliche Romanze auf. Doch ein, sich ankündigender, Krieg verändert die Situation von einer Sekunde auf die nächste. Es ist der Erste Weltkrieg der sich ankündigt, doch Violet will nicht in ihre alten Muster verfallen, sondern kämpft dafür ihre Lebensfreude festzuhalten. Chevalier schafft es erneut einen Blick in die Geschichte zu werfen, als würde sie es erlebt haben. Feinfühlig und lebendig beschreibt sie eine Zeit von Dunkelheit und Angst, inmitten eine junge Frau, die leben möchte.

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