BERLIN SCHWARZ WEISS

OST/WEST BERLIN

Nelly Rau-Häring

(Hatje Cantz)

Die Thematik ist mit Sicherheit nicht neu und dennoch ist sie noch lange nicht ausgelutscht. Nelly Rau-Häring, gebürtige Schweizerin, hat über Jahrzehnte, in Berlin lebend, die Entwicklung beider Seiten des geteilten und später natürlich auch des wiedervereinten Berlins dokumentiert. Sie hat ein tief sehendes Auge, was bedeuten soll, dass sie Zusammenhänge und detaillierte, aber nicht unbedingt sofort sichtbare Veränderungen bemerkt. Dies führt in dem vorliegenden Buch dazu, dass der Leser bzw. Betrachter auf eine Reise mit Höhen und Tiefen mitgenommen wird und manchmal erst Seiten später der „Aha“-Effekt aufkommt und man somit wieder zurückblättert. So gelingt es Nelly Rau-Häring ohne Worte Berlin leben zu lassen und seine eigene Geschichte, in beiden Teilen des geteilten Berlins, aufleben zu lassen. Was am Ende dazu führt, dass sichtlich wird, dass Berlin eigentlich schon immer ein Berlin war. Negativ, aber das nur am Rande, ist für mich die Einbringung von Farbfotos, denn die Kraft ihrer schwarz/weiß Bilder ist enorm und verblasst bei farblichen Einwirkungen. 

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