GÖTTERDÄMMERUNG

Wir freuen uns sehr, für den 17. Oktober 2021 die Premiere GÖTTERDÄMMERUNG unter Leitung von Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles und in der Regie von Stefan Herheim ankündigen zu können. Damit schließt sich der Zyklus, auch wenn die Premiere SIEGFRIED leider pandemiebedingt im April 2021 nicht vor Publikum stattfinden konnte und nun im Rahmen des 1. RING-Zyklus am 12. November nachgeholt wird.
Auch in der GÖTTERDÄMMERUNG steht mit Nina Stemme als Brünnhilde die wohl profilierteste Wagnersängerin der Gegenwart auf der Bühne. Als Siegfried ist der Neuseeländer Simon O’Neill zu erleben, als Hagen der Brite Gidon Saks, der an der Deutschen Oper Berlin zuletzt als Claggart in Brittens BILLY BUDD einen großen Erfolg feiern konnte.

Bereits in DAS RHEINHGOLD hat Stefan Herheim die zentrale Idee seiner Neuinszenierung des RING DES NIBELUNGEN bildkräftig etabliert: Getreu Schillers Diktum, der Mensch sei nur dort ganz Mensch, wo er spiele, entwickelt Herheim den Beginn der Tetralogie aus dem Akt des Spielens. Durch den spielerischen Vollzug des Mythos findet die Gesellschaft zu sich selbst und ihren Werten, die freilich nur solange gültig sind, wie das Spiel dauert, und deshalb immer wieder neu gefunden werden müssen. Folgerichtig mündet die Auffassung von Wagners Mythos als Basis eines immer wieder er-neuerten Spiels in der GÖTTERDÄMMERUNG im Hier und Jetzt.

Für die Erweiterung des bislang ganz auf die Entwicklung einzelner Figuren ausgerichteten Fokus auf die Gesellschaft zitiert die Bühne einen Ort, der zugleich eine Spiel-Stätte wie gesellschaftlicher Treffpunkt ist: Das Foyer der Deutschen Oper Berlin mit der eindrucksvollen Wolkenskulptur des ame-rikanischen Künstlers George Baker: „Alunos Discus“. Hier finden auch die Spielelemente ihren Platz, die in allen Teilen des RING immer wieder an die Grundvoraussetzung der Erzählung erinnern: der Konzertflügel als Ort der künstlerischen Inspiration, die Koffer als Symbol einer Flucht, die nur durch die Kunst aufgehalten wird, und das Seidentuch als einfachstes Zeichen für die Leichtigkeit und Magie des Spiels an sich.

Nachdem die fertig geprobte Neuinszenierung des SIEGFRIED im April nicht gezeigt werden konnte, kommt nun mit der GÖTTERDÄMMERUNG der letzte Teil von Wagners Bühnenfestspiel zur Premiere. Weitere Einzelvorstellungen finden am 24. und 31. Oktober statt.

Bevor die Zyklen im November starten, gibt es am 22. Oktober auch eine Vorstellung von DAS RHEINGOLD mit dem in der Premierenserie bereits höchst gepriesenen Trio Thomas Blondelle als Loge, Markus Brück als Alberich und Derek Welton als Wotan. Als Fricka glänzte Annika Schlicht.

Und auch DIE WALKÜRE ist am 29. Oktober noch einmal in einer Einzelvorstellung zu erleben – mit Elisabeth Teige als Sieglinde neben Brandon Jovanovich als Siegmund, John Lundgren als Wotan, Nina Stemme als Brünnhilde, Annika Schlicht als Fricka u. a.

Die beiden Zyklen finden am 9., 10., 12. und 14. sowie am 16., 17., 19. und 21. November statt. Innerhalb des 1. Zyklus kommt am 12. November SIEGFRIED zur Premiere mit Clay Hilley in der Titelpartie, Nina Stemme als Brünnhilde, Ya-Chung Huang als Mime, Iain Paterson als Der Wanderer u. a.
DEUTSCHE OPER BERLIN SIEGFRIED Musikalische Leitung: Donald Runnicles Regie: Stephan Herheim Bühne: Silke Bauer Kostüme: Uta Heiseke Licht: Ulrich Niepel Video: Torge Möller Darsteller: Derek Welton, Thomas Lehman, Matthew Newlin, Thomas Blondelle, Markus Brück, Ya-Chung Huang, Andrew Harris, Tobias Kehrer, Annika Schlicht, Jacquelyn Stucker, Judit Kutasi, Valeriia Savinskaia, Irene Roberts, Karis Tucker

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