STARFOTOGRAF GUIDO KARP

Guido Karps Arbeiten hat jeder schon einmal gesehen, denn zwei seiner wichtigsten Arbeiten waren das Coverfoto von ELTON JOHN`s „Candle in the wind“, der meistverkauften Single weltweit und das Cover der weltweit meistverkauften DVD ROBBIE WILLIAMS „Live at the Albert“. In seinem Fotoarchiv befinden sich Aufnahmen für RAMMSTEIN, MADONNA, AC/DC, TINA TURNER und natürlich auch die ROLLING STONES. Er lebt seine Arbeit und das wissen Größen, wie oben benannt, zu schätzen. Den Rest kann er uns mal alleine erzählen.

TO GO: Bitte erzähle unseren Lesern wie Du zum Fotografieren gekommen bist?

Ich habe bereits als Schüler für die Schülerzeitung fotografiert – erst die Mädchen, dann ab und zu die ersten Konzerte – im heiligen Gral des Rock N Rolls: der Jahnhalle Bad Breisig. Die Mädels standen aber oft an erster Stelle.

TO GO: Gab es eine Schlüsselsituation, dass Du entschieden hast den Beruf professionell zu machen?

Tatsächlich ja. Ich habe mit 13 für die Schülerzeitung Gas gegeben – und der Beruf Fotografie war irgendwie über Jahre ein unwirklicher Traum, so wie man Schauspieler in Hollywood oder Popstar werden will. Irgendwann habe ich Peter Krebs, damals Unterhaltungschef der BILD, näher kennen gelernt – und der sagte: mach Dein Abi, danach bring ich Dich bei der BILD unter. Meine Mutter hat ihn dafür geliebt, denn nun war klar: ich muss mein Abi schaffen.

TO GO: Welches war Dein erster bezahlter Fotojob?

Hand auf’s Herz: ich weiss es nicht mehr genau. Schon sehr früh haben die Menschen meine Fotos gemocht – und so habe ich mir schon als Teenager regelmäßig mein Taschengeld mit bezahlten Portrait- oder Family-Sessions aufgebessert.

TO GO: Mit welcher Kamera hast Du angefangen zu fotografieren?

Mit einer ganz billigen. Und ich meine echt billig: es war eine Pocket-Kamera, die glaube ich nen Zwanziger gekostet hat. Fotografie ist nicht zwingend eine Frage der Materialschlacht.

TO GO: Ist die Technik bei Kameras langsam am Ende angekommen oder gibt es noch wünschenswerte Veränderungen/Entwicklungen?

Technik-Besessenheit ist etwas für Loser. Technik muss funktionieren, sonst nix. Technik hat keine Seele. Keiner meiner Kunden hat mich je gefragt was für eine Kamera ich habe. Meine Kunden fragen mich, was sie tun müssen, damit ich auch von Ihnen so ein tolles Bild mache wie von XYZ. Die Fotos müssen Seele haben, Ausdruck. Wenn man meine Portraits ansieht, dann haben sie alle eins gemein: man fühlt sich von der fotografierten Person angesehen.

TO GO: Nun ist das Herz Deiner Arbeit, die Konzertfotografie, zum Erliegen gekommen. Was geht einem da durch den Kopf?

Es ist lange her, dass die Konzertfotografie das Herz meiner Arbeit war. Bereits mit dem 11. September, damals hatte ich meine erste Krise, denn im Sommer 2002 fanden daraus resultierend wenige Sommer-Konzerte statt. Seit dem arbeite ich viel differenzierter als früher – ich verbringe heute ein Viertel meiner Zeit mit Workshops und dem Coaching von Fotografen. Und: ohne den 11. September würde es „Princess for one day“ womöglich gar nicht geben – das ist ein Projekt, dass aus der Krise entstanden ist und in der heutige Dimension nie so geplant war.

TO GO: Du hast in dieser Zeit das Projekt #kuenstlerhelfen ins Leben gerufen. Bitte erzähle unseren Lesern etwas dazu?
Wir müssen uns ja in der aktuellen Situation nicht wirklich darum sorgen, dass Acts wie Rammstein oder die Scorpions am Hungertuch nagen. Völlig übersehen werden aber die vielen vielen kleinen Selbständigen, ohne die die Shows im Dunkeln stattfinden würden. Techniker, Roadies, Caterer oder auch nur die kleinen T-Shirt- Verkäufer. Und genau um die kümmere ich mich jetzt. Seit Monaten fotografiere ich viele etablierte Stars der Szene. Die Scorpions. Thomas D von den Fantastischen Vier, meinen besten Freund Thomas Anders. Olaf, den Flipper. Metal-Queen Doro und noch viele mehr. Anschließend sollen jeweils 99 von den Künstlern und mir signierte Exponate an die Fans verkauft werden. Die Einnahmen gehen dann zu 100% an die “Tour-Familie” des jeweiligen Künstlers. Hier möchte ich gerne etwas anbieten, das bei den Fans Begehrlichkeit erweckt statt dem Gedanken, jetzt um Spenden angebettelt zu werden.

TO GO: Bei den kommenden „Princess For One Day“-Veranstaltungen stehen bei Dir im Herbst wieder ganz normale Stars des täglichen Lebens, also die Frauen im Rampenlicht.

Exakt. Ich fotografiere schon seit über 40 Jahren leidenschaftlich gerne Menschen. Nun hat das Thema „Foto” in der heutigen Zeit eine viel wichtigere Bedeutung als früher – da brauchte man ein Foto alle Jahre als Geschenk oder mal als Bewerbungsfoto. Heute präsentiert sich nahezu jeder ständig öffentlich in den sozialen Medien, und der berühmte erste Eindruck entsteht heute so oft im Internet und erst dann persönlich. Ein positives Foto von sich ist heute noch wichtiger geworden, sowohl im privaten Leben als auch beruflich.

TO GO: Was erwartet die Frauen bei Princess For One Day, kurz „P41D“?

Zunächst bringen wir ein handverlesenes Team von Top-Hair-Stylisten und Makeup-Artists mit – und die haben sich im Vorfeld der Tour monatelang darauf vorbereitet, um jede Frau von Ihrer besten Seite zu zeigen. Nach dem Styling geht es zu mir ins mobile Fotostudio. Wir haben über die Jahre bei P41D über 100.000 Teilnehmerinnen fotografiert – und die Fotos wie auch die totale Zufriedenheit unserer Kundinnen – viele davon „Wiederholungstäterinnen“ – sprechen eine sehr deutliche Sprache. Wir folgen bei P41D einer großen Mission: aus jeder Teilnehmerin das Beste hervorzuholen, so wie es von uns auch die Stars immer erwarten. Ich vergleiche die Teilnahme bei Princess for one day gerne mit dem besten Kuchen der Welt und den teuersten Zutaten – die Teilnehmerin zahlt aber statt des gesamten Kuchens nur den Teil, den sie auch verzehrt. Für die Einzelne ist mein Tagessatz plus Stylist plus Studio oder Reisekosten kaum zu bezahlen – aber die Summe der Teilnehmerinnen über den Tag sorgen dafür, dass man jemanden wie mich zu einem bezahlbaren Preis erhält.

TO GO: Wie unterscheidet sich fotografisch die Arbeit mit den Stars und ganz normalen Menschen?

Gar nicht. Vielleicht ist es ein wesentlicher Eckstein meiner Karriere dass ich die Stars eben wie ganz normale Menschen behandele (lacht).

TO GO: Wird Dich Deine Frau auf der Tour begleiten?

Natürlich. Wir sind siamesische Zwillinge. Deshalb haben wir ja auch nach zwölfeinhalb Jahren Silberhochzeit gefeiert.

TO GO: Deine letzten Worte für die zukünftigen Prinzessinnen?

Kommet in Scharen  – 2022 bin ich komplett in den USA unterwegs – Zusatztermine in Berlin gibt es frühestens 2023.

Jetzt kommt Guido Karp mit seinem Team auf Fototour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Was erwartet die Frauen unseres Landes bei diesem Event? Princess for one day hat ein handverlesenes Team an Hair- und Beauty-Stylisten mitgebracht, um jeder Frau den perfekten Beautyschliff zu verpassen. Das erfolgt dann in kleinen Gruppen im luxuriösen Ambiente. Und dann startet das Shooting, wie bei den Topmodels und seit euch sicher, jede kann ein Model sein. Das perfekte Foto gibt es dann als Großprint und als Datei, natürlich inklusive der Nutzungsrechte. So steht der heimischen Fototapete nichts mehr im Weg. Anschließend geht es mit Guido Karp zum Sektempfang.

Bedenkt man, dass manche Frau bereits 150€ beim Friseur ausgibt … na da muss ich wohl nicht weiter reden. 

Am 08. September startet die neue Tour „Princess for a day“ mit Starfotograf Guido Karp. Die Termine in und um Berlin:

20.09.2021 SCHWERIN NH Hotel

21.09.2021 ROSTOCK Viennahouse Hotel Sonne

24.09.2021 BERLIN NH Collection

25.09.2021 LEIPZIG NH Leipzig Messe Hotel

26.09.2021 DRESDEN Wyndham Hotel

Tickets auf www.princess4oneday.com

Ticket-Telefon 02622-9789575

Preise ab 159 Euro (Portrait-Event)

Für die notwendigen Sicherheitsabstände/Corona-Auflagen wird selbstverständlich gesorgt

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